Wortschatz

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Und noch ein Jahr...

Es hat begonnen. 2007. Ich habe mal im Netz (geschlagene 5 Minuten) nachgeschaut, was denn der Herr Nostradamus zu diesem tollen, ereignisreichen, schon jetzt unübertroffenen Jahr zu sagen hat.

Siehe da.

Nichts gefunden. Gemessen der Tatsache, dass 2006 angeblich ein französischer junger König den 3. Weltkrieg anzetteln und im Frühjahr desselben Jahres eine Giftwolke über die Erde ziehen sollte, denke ich, dass auch dieses Jahr die eine oder andere Überrraschung drinstecken wird.

Vielleicht werden dieses Jahr ausnahmsweise mal meine Gebete erhöhrt. Und nicht die von Andreas ... der hat a nun schon wirklich alles. Ich dachte immer, dass Geld allein nicht glücklich macht. Hier ein paar davon:

Tatjana Gsell schminkt sich ab
Ich schaffe meinen Abschluss mit Stipendium (höhö)
Johannes Heesters kratzt endlich ab
Die Haare bleiben auf dem Kopf.

Mehr fallen mir im Moment nicht ein, aber die Liste wird noch überarbeitet, versprochen.

So, dann wünsche ich allen Lesenden dieser Seiten (kann man Seiten sagen?) ein frohes neues Jahr und mir endlich mal eine bessere Hälfte. Muttern nervt schon mit Enkelwünschen. Anmeldeformulare zur Eheschließung mit mir gibt es unter meiner Kontaktadresse.

Frohes Gelingen

1 Kommentar 1.1.07 17:20, kommentieren



Es lebe der Spocht

Um auch in den Ferien etwas für meine nicht vorhandene Sportlichkeit zu tun habe ich mich dazu entschlossen schwimmen zu gehen. Schließlich habe ich das ja mal vor ein paar Jahren gelernt, was ich sogar mit dem goldenen Seepferdchen und der silbernen Wasserbombe beweisen kann.

In Forst, das Dreckslo ... äh ... der Ort, der sich in unmittelbarer Nähe zu der schönen, netten, adretten Behausung meiner Eltern befindet, gibt es eine Schwimmhalle. Dort kann man, Wunder über Wunder, schwimmen. Übrigens die gleiche Schwimmhalle, in der man mit alten Opas zusammen nackig in einer überhitzten Bude hocken kann.

Jedenfalls war ich der Ansicht, dass man für 2 Mark 50 die Stunde gut mal schwimmen gehen kann. Schließlich hat man nur zwei Augen. Und der erste Brüller waren die Umkleidekabinen. Erweckte in mir den Eindruck eines Vorraums zum Vergasungszimmer. Die Dusche sah dann auch dementsprechend aus. Mit etwas Phantasie konnte man sich in dieser Dusche wunderbar verlaufen.

Im Schwimmbad an sich lief Musik. Sehr schön. Mit Musik schwimmen ist wunderbar. Es muss vielleicht nicht unbedingt die Weihnachtsmucke von Klaus und Klaus sein (Klingelingeling hier kommt der Weihnachtsmann ... ich nehme eine Extrastunde in der Dusche) Aber ich bin ja noch ein paar Tage da ... vielleicht ändert sich ja was. Ich glaubs eher nicht ... aber wer weiß.

Und jetzt dürft ihr dreimal raten, wie hoch der Altersdurchschnitt im Bad war. Zugegebenermaßen habe ich die Zahl etwas aus der Reihe gebracht ... aber es war Leute da, bei denen dachte ich, dass sie beim ersten Beinschlag auseinander fallen. Eine Frau konnte nicht mehr schwimmen, also lief sie durchs Becken. Ein Mann hätte mich dank seiner Kurzsichtigkeit fast überschwommen (überfahren im Wasser).

Übrigens: das Ergebnis des Badetags waren 5 Bahnen in einer halben Stunde. Ich habe ein paar Pausen gebraucht. Das Lustige an der ganzen Geschichte ist aber, dass mir jeder einzelne Rentner in diesem Bad was vormachen konnte. Ich hätte im Leben nicht mithalten können. Aber Übung macht bekanntlich den Meister. Außerdem mussten die im Krieg wahrscheinlich sehr viel schwimmen ... so was prägt.

Adieu

4 Kommentare 2.1.07 17:18, kommentieren

ein Virus beim Singen

Bevor ich anfange zu schreiben. Danke ans Sternchen für die Liste. Ein paar Sachen sind schon lustig .

Heute ist ein großer Tag. Denn um 19 : 30 Uhr werde ich zusammen mit meiner Schwester ein Musical bestaunen können (haben wir beide zu Weihnachten bekommen).

Und ..... ich bin krank, nicht gerne, aber ich bins nunmal. Schnupfen. Ich hasse es. Man kann keine Nacht durchschlafen. Jeder sagt mir zwar, dass ich Nasentropfen nehmen soll ... aber hat schonmal jemand NAsentropfen genommen?

1. Wenn's durchläuft schmeckts Scheiße
2. Nach mind. 2 h ist die Nase geschlossen, wie die Groß Jamnower Kanalisation.
3. Wenn's wirkt ist die Nase trocken, tut weh und jeder Atemzug brennt.

Klar die MEdizin macht ihre Fortschritte. Und gemessen an der Tatsache, dass ich mit 14 das letzte MAl NAsentropfen genommen habe, kann es gut möglich sein, dass sie mittlerweile nicht mehr so brennen. Zumal ich auch nicht mehr die alte DDR-Ware benutzen muss.

Das Fazit

Heute werde ich mithilfe meiner Bazillen die halbe Stadthalle mit Schnupfen kontaminieren. Und dann irgendwie die Blogherrschaft an mich reißen.

Weiteres Fazit.

Seniorenschwimmen fällt flach.

Letztes Fazit.

Mit Oma kuscheln ist nicht mehr. Ob's schlimm ist, kläre ich in einer ruhigen Minute nochmal.

4.1.07 14:32, kommentieren

Standing Ovulation (ich weiß ... sinnfreie Überschrift)

Ich war beim Musical. Sehr schön war es. Auch wenn ich am Anfang nicht den Eindruck hatte ... aber warum fangen wir nicht beim Anfang an.
Die Karten haben meine Schwester und ich, wie ich es ja vorher schon mal geschrieben habe, zu Weihnachten geschenkt bekommen. Musical Starlights. Mit dem Besten aus den Musicals von Andrew Lloyd Webber und Walt Disney.

König der Löwen
Der Glöckner von Notre Dame
Aida
Cats usw.

Der Eintritt in die Stadthalle

Es war okay. Zwar hatte ich das Gefühl, dass sich die gesamte Cottbuser Schickeria hier versammelt, aber es war okay. Nebenbei bemerkt: ein Glas Kirschsaft kostet 2 €, nicht empfehlenswert. Da wir noch 30 min Zeit hatten, haben wir uns an einen Tisch gesetzt um über mehrere Dinge zu lästern (sprich "feststellen").
Als erstes war mein Pickel an der Reihe. Ja auch ich habe sie mal. Diese kleinen roten Viecher, die genau dann richtig groß rauskommen, wenn man sie am wenigsten brauch. Und genau das war er dann auch bei mir der Fall.
Richtig groß. So groß, dass ich alleine mit seinem Schatten eine Sonnenfinsternis herbeirufen konnte. Und so groß, dass JEDER, einschließlich der 2 €-Bardame, ihn ohne Schamgefühl ins Visier nahm. An sich sehr unhöflich, weswegen ich auch eine Person gefragt habe, ob sie ein Foto machen will.

Jedenfalls saßen wir da und redeten bis wir uns dazu entschlossen in die Halle zu gehen. Für mich das erste Mal in dieser Halle und das zweite Mal in einem Musical. Weshalb ich etwas von der kleinen Bühne überrascht war. Aber nunja ... wir wollen ja vorurteilsfrei durchs Leben gehen. Während wir da saßen, kamen komische Gestalten mit in die Halle.
Eine Frau mit einem halben Bienenstock auf dem Kopf. Ich wundere mich jetzt noch, wie man seine Haare so hochtoupieren kann. Hätte nur noch gefehlt, dass ein Vogel rausgeflogen kommt und mit einem Wurm im Schnabel wieder reinfliegt.
Eine andere Frau mit einem Leopardenkostüm. Leopardenjacke, Leopardenbluse, Leopardenminirock. Wollte sich wahrscheinlich auf „Cats“ vorbereiten und dann mittanzen und singen.
Der Herr neben mit hat nicht einmal geklatscht. Noch nicht einmal zum Schluss. Vielleicht stand ja draußen ein Neger, der für ihn klatschte. Ach, die Vorurteile

Die Vorstellung

Was kann man dazu sagen? Ein Musical ist eben ein Musical. Aber ein paar Sachen sind mir dann doch aufgefallen. Zum Beispiel diese kleine Blonde, aus dem Chor/Ballett. Sie spielte beim König der Löwen ein Grasbüschel auf Drogen. So wie sie über die Bühne gefegt ist. Auf der einen Seite sehr lustig (sie hatte Luftgitarre gespielt), auf der anderen Seite ist es schön zu sehen, dass jemandem sein Job so gut gefällt und er die Sache sehr ernst nimmt. Dieser eine Mann zum Beispiel so aus, als wenn ihm das Hautenge Kostüm zu peinlich war, um in seinem Element aufzugehen.

Also ein sehr schöner Abend mit einigen lustigen Elementen

2 Kommentare 5.1.07 15:00, kommentieren

Eindrücke des Jahres 2006

Dieses Stöckchen habe ich bei Sasy gefunden ... übrigens eine meiner Lieblingsblogschreiberinnen dieses Jahr.

1.) Zugenommen oder abgenommen?

Also:
Anfang des Jahres zugenommen
Mitte des Jahres abgenommen
Ende des Jahres alles wieder rauf.

Eigentlich so wie immer

2.) Haare länger oder kürzer?

Beides
(waren mal kurz, und ich habe sie dann immer wieder etwas länger wachsen lassen, weil ich ungern zu Friseur gehe)
Sind aber mittlerweile wieder kurz

3.) Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Zum Glück weder noch

4.) Mehr Kohle oder weniger?

Auch keine Änderung zum Vorjahr. Und danke für die schamlose Erinnerung an meine Dauerpleite

5.) Mehr ausgegeben oder weniger?

Wenn ich mehr Geld gehabt hätte, hätte ich mehr ausgegeben.

6.) Mehr bewegt oder weniger?

Ich hab mich definitiv mehr bewegt

7.) Der hirnrissigste Plan?

Jeder meiner Pläne ist hirnrissig. Allein schon die Idee mein Zimmer umzustellen ist hirnrissig

8.) Die gefährlichste Unternehmung?

In Bad Hersfelder Türkenviertel abends um 22:00 Uhr spazieren gehen. Zum Glück war ich nicht alleine.

9.) Der beste Sex?

Was bitteschön ist Sex?

10.) Die teuerste Anschaffung?

Im Preis-Leistungs-Verhältnis war es ein unverschämt teurer Cocktail in der Cohi-Bar.

11.) Das leckerste Essen?

Ist und bleibt Nudeln mit Gorgonzolaspinat.

12.) Das beeindruckendste Buch?

Ich fand kein Buch irgendwie beeindruckend. Es waren gute dabei ... aber keins, was mich wirklich beeindruckt hätte. Vielleicht schafft es ja „Ich töte“ von Gorgio Faletti. Potenzial hats.

13.) Der ergreifendste Film?

„Patch Adams“ ist zwar nicht vom letzten Jahr, aber ich habe ihn erst letztes Jahr gesehen. Sehr guter Film .... wirklich.

14.) Die beste CD?

Michael Bublé - it’s time

15.) Das schönste Konzert?

Ich war auf keinem Konzert. Mir wurde zwar versprochen, dass man mit mir auf ein JBO-Konzert geht. Aber die Zeit hat die Freundschaft dahingerafft, wie einen Korb Eintagsfliegen. Von daher ... die Hoffnung stirbt zuletzt.

16.) Die meiste Zeit verbracht mit?

Lernen. Danke auch für diese Erinnerung.

17.) Die schönste Zeit verbracht mit?

Diversen Wohnheimmitbewohnern. Schöne Grüße an A., S., M., S., Komisch ... das war's schon?

18.) Vorherrschendes Gefühl 2006?

dieses Gebt-mir-bitte-Drogen-Gefühl

19.) 2006 zum ersten Mal getan?

Weiß ich doch jetzt nicht mehr

20.) 2006 nach langer Zeit wieder getan?

Gesonnt. Habe ich wirklich ein paar Jahre lang nicht gemacht. Und es tat gut ... wie man anhand meines Blogs feststellen kann. Diese Hitze war einfach genial.

21.) Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

die letzte Zwischenprüfung, Frau K., alles was irgendwie mit dem Dieter, dem Bohlen zu tun hat

22.) Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Das es richtig ist auch mal egoistisch zu sein, denn nur (leicht) egoistische Menschen können letztendlich bessere Beziehungen führen.

23.) Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ich mache keine Geschenke

24.) Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Die Erkenntnis. Endlich mal auf sich zu hören und eigene Reaktionen abschätzen zu können. Im Großen und Ganzen ... die innere Ruhe ... sehr wichtig.

25.) Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich mag dich wirklich gerne“

26.) Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
"Du alte, gebleichte Hüpfdohle" (für mich war es schön ... es geht doch nichts über eine Minute Genugtuung)

27.) 2006 war mit einem Wort?

Schön

7.1.07 17:21, kommentieren