Wortschatz

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Bären aus der Tüte und Sachen, die man hören will.

Ein weisses, ein grünes, drei orangene Bärchen
KLARHEIT, SELBSTVERTRAUEN, HEITERKEIT

Machen Sie manchmal humorige Gedichte? Oder witzige Zeichnungen? Dreiste Sprüche? Freche Verse? Kein Wunder. Sie haben die Lieblingsfarben von Wilhelm Busch gezogen. Und das mit so traumhafter Sicherheit, dass man meinen könnte, Sie höchstpersönlich seien der Erfinder von Max und Moritz. Kommt Ihnen das auch so vor? Na, warten Sie mal ab. Sie fangen ja gerade erst an mit Lustig. Ja, vor allem Orange wollte Wilhelm Busch um sich haben; das inspirierte ihn zur Heiterkeit. Aber auch Grün; das beruhigte ihn und flösste ihm Selbstvertrauen ein. Und schliesslich Weiss, das er die Farbe der Klarheit nannte. Denn einen klaren Kopf brauchte er, vor allem bei seinen Trinkgewohnheiten, um seine schalkhaften Einfälle zu Papier zu bringen. Und genau diese Eigenschaften kommen jetzt auch Ihnen zugute. Ihr Humor wird gekitzelt. Ihr Gehirn wird gelüftet. Ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Was Sie daraus machen, ist Ihre Sache. Sie können jetzt wunderbar Leute unterhalten. Als Gagschreiber zum Fernsehen gehen. Als Lachsack im Karneval auftreten. Oder in einem mittelmeerischen Strandclub den Animateur mimen. Was überhaupt das Mittelmeer angeht: Dreimal Orange ist eine fabelhafte Kombination für Reisen in ferne Länder oder, wenn es Sie mehr in die Leseecke zieht, für Reisen im Geiste. Auf jeden Fall werden Sie jetzt von einer Muse geküsst. Sie wollen auch von einer wirklichen Person geküsst werden? Nanu? Und warum haben Sie dann kein rotes Bärchen gezogen? Na, gut. Sie kriegen trotzdem eine Chance. Mit der Kombination von Klarheit, Selbstvertrauen und reichlich Spass müssten Sie nämlich wunderbar flirten können. So auf die scherzhafte Anmacher-Tour. Unsere Sache ist das nicht. Aber Sie kommen sicher damit durch.


Na Holla die Waldfee. Da ist ja mal ein Orakel. In der Tat befinde ich mich gerade auf einem humoristischem Höhepunkt. Ich habe tausende von Ideen, die ich unbedingt noch umsetzen muss.....also könnte es nach den Ferien (vielleicht auch schon währenddessen) zu ein paar Einträgen kommen.

Vor allem nach den Ferien......zu Hause erlebe ich ja bekanntlich schon einiges. Aber im Moment....die Prüfung, die Prüfung. Du hälst es im Kopf nicht aus. Aber das wird schon. In manchen Fächern fliegt mir Stoff nur so zu.

In diesem Sinne...........ein hoch auf die kommende lustige Zeit.

1 Kommentar 10.3.06 21:40, kommentieren



Eine kleine Änderung....

Änderungen bereichern das Leben. Änderungen sind wichtig und zeigen neue Wege. Deswegen eine kleine Änderung im Blog. Alle blöden Schreibsel raus und neue rein. Und dies hier wird der Erste. Es sagt zwar keiner, dass dieser hier nicht blöd wird, allerdings ist er neu. Wer jetzt die Logik in eben geschriebenen findet darf weiterlesen.

Mir ist aufgefallen, dass ich kaum ein Wort über meine Person verloren habe. Das muss (jetzt kommt der AHA-Effekt) geändert werden. Ja, wer bin ich eigentlich?

Björn.

Somit wäre für diejenigen unter uns, die einen IQ von 56 aufweisen können das Thema erledigt und sie können sich wieder ihrer Gerichtssendung widmen. Für alle anderen kann ich die wohl wichtigste Frage gleich im Anschluss beantworten.

Nein ich habe keine Freundin.

Und ich kenne sogar den Grund. Mein, sagen wir, etwas beleibter Körper. Nicht dass ich dick wäre... andere sagen, dass ich wie ein Teddybär wirke. Aber wer sagt das?
Genau. Entweder die, die keinen Sex mit mir ausüben wollen, oder die, mit denen ich keinen Sex haben will, oder Tante Elsbeth nach ihrer zweiten Flasche Rotwein. Und selbst da weiß ich nicht, ob sie sich Mut antrinken oder mich Schönsaufen musste.

Und welche der Damen, die mich als Teddybär bezeichnen würde denn wirklich mit mir was anfangen. Die, die sich nur aus Höflichkeit melden fallen schon mal raus. Also kann ich von vieren, drei Frauen vergessen. Tante Elsbeth zählt nicht, die ist besoffen. Und die, die übrig bleibt, zeichnet sich durch einen Damenbart und immensen Überbiss aus.

Und jetzt bin ich in einer ziemlich prekären Lage. Erkläre dieser Frau mal, warum sie nicht dein Typ ist ohne die Wörter Haarwuchs und Zähne zu verwenden, obwohl sie dir tonnenschwer auf der Zunge liegen. Nicht leicht für mich.

Was kann man noch zu mir sagen? Ich bin berufstätig, kenne mich demzufolge im Labyrinth der Vormittagssendungen nicht besonders gut aus. Das muss reichen.

Ich muss ja nicht noch zusätzlich schreiben, dass ich im Moment aufgrund meiner Ausbildung kaum Geld auf dem Konto habe… sonst schreckt das etwaige Verehrerinnen ab.

3 Kommentare 28.3.06 21:12, kommentieren

Die Titten der Rowe

Ich befinde mich gerade im Genuss des Urlaubs. Und was macht man, wenn man Urlaub hat?


Richtig. Arbeiten.

Meine Eltern haben im Garten und im Flur so einiges zu tun und so kommt man gar nicht erst auf den ziemlich bescheuerten Gedanken im Urlaub doch bitteschön etwas ausschlafen zu wollen. Na ja, bevor ich meinen Eltern jetzt Schlechtes in die Jacke rede… soviel musste ich auch nicht tun… aber ich musste. Und mir faules Schwein kann es schon mal anfangs den Tag versauen.

Aber…

Hat man einmal angefangen, ist es richtig schön. Gefühle, die ich vorher nie kannte durchfließen meinen pummeligen Körper. So was wie Anstrengung, Endorphinausschüttung und Muskelkater.

Was macht man allerdings in der Zeit, in der man nicht arbeitet?

Schon wieder richtig. Fernsehen.

Ja, was kommt denn so im Fernseher. Als erstes wäre da Punkt 12. Eine Sendung mit einer lispelnden Frontfrau (wobei ich aufgrund meines Testosterongetränkten Gehörs da kein Lispeln entziffern kann), die über essentielle Themen wie: „Frauen und ihr Problem mit zuviel Schuhen“, „Frauen und ihr Problem mit zuwenig Klamotten“ und „Frauen und ihr Problem mit schnarchenden Männern“ zu berichten weiß.

Wirklich sehr wichtige Themen. Und nebenbei kommt noch das Neueste aus aller Welt, dass man vorher schon bei Punkt 7, Punkt 9, Punkt 10 und den Nachrichten während der Werbung gesehen hat. Man baut halt auf die angeblich so riesige Intelligenz der Deutschen (aufgrund des kalten Winters, gesehen bei Punkt 12) und ihrer daraus resultierenden Merkfähigkeit. Vorsicht Ironie.

Ein anderes Erlebnis ist da Taff. Ein so genanntes Boulevardmagazin, dass Djamila Rowe und diesen einen Fuzzi, den jeder aufgrund seiner wirklich nervtötenden Art kennt beim Tanzen über die Füße schaut.

Und wer fällt auf? Fräulein Rowe. Allerdings nicht gerade positiv. Bei jeder Kameraeinstellung wackelt sie mit den falschen Wimpern und erzählt über ihre Falschen Brüste, die aufgespritzten Lippen, die frisch operierte Nase und die Körperregionen, die unbedingt noch gemacht werden müssen.

Es mag ja stimmen, dass man(n) Ehrlichkeit schätzt. Und wenn die Frau etwas an sich hat machen lassen und es dann bei anstehenden Fragen beantwortet ist es wirklich lobenswert. Aber Fräulein Botoxwunder treibt es echt zu weit. Der springt die Blödheit doch aus den Einstichslöchern. Wie kann man nur so behämmert sein und immer wieder über die Operationen sprechen? Hat sie nichts anderes, womit sie sich hervorheben kann? So was wie Talent?

Nichtsdestotrotz habe ich mich immer und immer wieder dazu hinreißen lassen Taff und Punkt 12 eine Chance zu geben.

Man gönnt sich ja sonst nichts

4 Kommentare 28.3.06 21:18, kommentieren